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„Ärzte im Dialog“ mit dem ganzen Spektrum der Gesundheit

Das Programm der beliebten ärztlichen Vortragsreihe am KLT bietet im ersten Halbjahr 2026 von Februar bis Juni große Vielfalt.

Im erste Halbjahr 2026 präsentiert die Vortragsreihe des Klinikums Landkreis Tuttlingen (KLT) das gesamte Spektrum der Gesundheit: Erfahrene Ärztinnen und Ärzte des Klinikums beleuchten Themen aus ihren Fachgebieten. Dabei erläutern die Vortragenden, allesamt Spezialisten auf ihrem Gebiet, nicht nur das jeweilige Krankheitsbild, sondern ebenso modernste Therapiemethoden. Bei freiem Eintritt haben Interessierte jeweils mittwochs die Gelegenheit, im Zuge der Vorträge auch gezielt Fragen an die ärztlichen Referentinnen und Referenten zu richten. In der Regel finden die Veranstaltungen um 19 Uhr im Konferenzraum des Klinikums statt.

Den Auftakt der neuen Vortragsstaffel macht am Mittwoch, 25. Februar Valery Kravtsunov, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit einem Thema, das mehr Menschen beschäftigt, als man denken möchte: „Hilfe, mein Po tut weh!“ Der Untertitel lautet: „Antworten auf Fragen, die keiner zu stellen wagt". Denn viele Menschen neigen dazu, Beschwerden zu tabuisieren, die sie als pikant empfinden. Das ist meist so in Bezug auf den verlängerten Rücken. Doch hier können verschiedene Beschwerdebilder wie Hämorrhoidalleiden, Analfistel, Fibrome und Tumoren große Probleme machen. Für einen erfahrenen Chirurgen wie Valery Kravtsunov ist es Routine, Patientinnen und Patienten in entsprechenden Notlagen zu helfen.

Am Mittwoch, 4. März, wird der kommissarische Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Alla Saliba, über sein Spezialgebiet sprechen, die Therapie von Beckenboden-Beschwerden. Der Beckenboden hält die Gebärmutter, die Blase und weitere Organe des Unterleibes an Ort und Stelle. Probleme gibt es hier aber recht häufig. Sie beeinflussen die Lebensqualität Betroffener teilweise stark. Gleichzeitig ist die Hemmschwelle oft hoch, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen. Helfen kann Kräftigung, aber auch eine minimalinvasive operative Behandlung.

Dr. Hannah Schuhmacher, Oberärztin der Gastroenterologie, wird am Mittwoch, 11. März, über die Prävention von Darmkrebs sprechen. Das ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Betroffen sind vor allem Ältere, doch in den letzten Jahren erkranken zunehmend jüngere Menschen unter 50.Dr. Schuhmacher geht in ihrem Vortrag auch auf die richtige Ernährung zur Vorbeugung von Darmkrebs und natürlich auf die endoskopische Prävention im Zuge der so genannten „Darmspiegelung“ ein.

Am Mittwoch, 18. März, stehen mit Chefarzt Dr. Matthias Hauger und Oberarzt Dr. Michael Weiser zwei zertifizierte Fußchirurgen im Blickpunkt. Die erfahrenen Operateure sprechen über Erkrankungen von Vor- und Rückfuß und natürlich darüber, wie man diese beheben kann. Verschleiß der Gelenke und Sehnen sowie Instabilitäten oder Fehlstellungen an Vor- und Rückfuß verursachen erhebliche Schmerzen und beeinträchtigen das Gangbild. 

Dr. Cornelia Seiterich-Stegmann, ihres Zeichens sehr erfahrene Altersmedizinerin, wird am Mittwoch, 25. März „Ungewöhnliche Therapie-Optionen in der Altersmedizin“ vorstellen. Thematisiert werden dabei unter anderem Aspekte der geriatrisch-gerontologischen Unterfütterung der Initiativen des tiergestützten Therapieangebots, etwa durch den Therapiehund „Idefix“, wie auch „High-touch-low-tech“-Strategien: Dabei stehen menschlicher Umgang und Empathie im Vordergrund, ebenso wie bei den von der Altersmedizin wieder aktivierten Initiativen im Bereich „Befriending“.

Am Mittwoch, 22. April, wird Chefarzt Dr. Matthias Hauger zu einem Thema sprechen, das immer mehr Bedeutung gewinnt, nämlich die „Arthrose des Hüft- und Kniegelenks“. Die durch Verschleiß bedingte Gelenkerkrankung macht vor allem Patienten höheren Alters zu schaffen. Neue Lebensqualität über Bewegung und Muskelaufbau hinaus kann eine Endoprothese bringen, ein künstliches Implantat, das als Gelenkersatz in den Körper eingesetzt wird. Im zertifizierten Endoprothetik-Zentrum des KLT werden jährlich über 900 Endoprothesen implantiert.

Doch nicht nur die Gelenke machen vielen zu schaffen, sondern auch der Rücken. Die damit verbundenen Schmerzen können mürbe machen. Am Mittwoch, 29.April, wird daher Dr. Sandra Unger in Kooperation mit der Physiotherapie des KLT erklären, wie man „Rückenstark in den Tag“ startet. Dr. Unger weiß ganz genau, worauf es ankommt und zeigt zusammen mit der Physiotherapie des KLT, wie man Rückenbeschwerden loskriegt oder besser: Wie man sie vermeidet.

Am Mittwoch, 6. Mai, findet der Vortrag bereits eine Stunde früher um 18 Uhr statt, und zwar im Kundencenter der BKK SBH am Marktplatz 14, Trossingen. Dort wird Dr. Viktor Schibajew, Oberarzt in der Kardiologie, über die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland sprechen, das „Vorhofflimmern“. Rund 1,8 Millionen Menschen sind laut der Deutschen Herzstiftung hierzulande betroffen. Nur jeder Zweite spürt allerdings Symptome. Dabei ist eine Behandlung wichtig, auch um das Schlaganfallrisiko zu senken. Dr. Schibajew wird unter anderem erklären, auf welche Warnzeichen und Symptome man besonders achten sollte.

Noch mehr Menschen plagen sich in Deutschland mit diabetischen Beschwerden. Für Betroffene ist daher ein Vortrag am Mittwoch, 20.Mai, von Interesse. Dann wird Dr. Michael Bösch, Geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Klinik II und Ärztlicher Leiter des Diabeteszentrums am KLT, über das diabetische Fußsyndrom sprechen. Denn bei Diabetikern entwickeln sich chronische Wunden häufig an den Füßen. Dr. Michael Bösch stellt bewährte und neue Methoden zur Wundbehandlung aus seiner Fußambulanz vor. Darüber hinaus erhalten die Zuhörer Tipps zur richtigen Pflege und Vorsorge, damit Wunden erst gar nicht auftreten.

Den Abschluss der Vortragsreihe im ersten Halbjahr bildet erneut Chefarzt Dr. Matthias Hauger, der am Mittwoch, 10. Juni, zu degenerativen Erkrankungen des Schultergelenks vortragen wird. Denn Alterung, Überlastung oder Verletzungen wie eine gerissene Rotatorenmanschette tragen zum Verschleiß des Schultergelenks bei. Wird das Knorpelgewebe beschädigt oder nutzt es sich ab, reiben die Knochen des Gelenks aufeinander, und das umliegende Gewebe entzündet sich. Wer davon betroffen wird, leidet unter Schultergelenksarthrose. Bei der Schultereckgelenksarthrose ist das Verbindungsgelenk zwischen Schulterdach und Schlüsselbein verschlissen. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Schulterbereich gehören zu den Folgen.

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