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Förderverein spendet Ruhesessel
Sechs hochwertige Sitzmöbel für den neu geschaffenen Ruheraum im ZAO sorgen für Freude.

„Enorme Chancen“ für die Entwicklung der Gesundheitsfürsorge in der Region sieht Dr. Sebastian Freytag, Geschäftsführer des Klinikums Landkreis Tuttlingen, im Gesundheitszentrum Spaichingen, wo der Landkreis einer innovative medizinische Versorgungsstruktur vorhält. Diese auszubauen sei von Bedeutung, um den attraktiven Standort noch anziehender zu machen – sowohl für Patienten als auch für qualifizierte Ärzte. Einen weiteren Baustein hierzu trug nun der Förderverein Gesundheitszentrum Spaichingen e.V. bei, der sechs hochwertige Ruhesessel übergab. Die Spende hat einen Wert von 10.000 Euro.
„Die Weiterentwicklung des Standorts liegt uns sehr am Herzen“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Albrecht Dapp, ehemals Ärztlicher Direktor im Spaichinger Krankenhaus, aus dem heraus das Gesundheitszentrum entstanden ist. Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Dr. Helmut Groß, Jürgen Elsner und Kurt Klaiber nahm er den neu geschaffenen Ruheraum im Zentrum für ambulantes Operieren (ZAO) in Augenschein, in dem die Sessel aufgestellt wurden. Frank Ludwig, Ärztlicher Leiter des ZAO, freute sich über die hochwertigen Sitzgelegenheiten, die medizinische Standards erfüllen und es Patienten ermöglichen, sich nach einem ambulanten Eingriff so lange wie nötig vor Ort zu erholen.
Ingrid Jörg, Geschäftsführerin des Gesundheitszentrums Spaichingen, sieht im neuen Ruheraum und dem renovierten Eingangsbereich eine deutliche Aufwertung des „Gesundheitscampus“. „Wir machen hier der Bevölkerung ein vielfältiges Angebot; das Haus lebt“, bilanzierte sie bei der Spendenübergabe. Genau das ist Dr. Albrecht Dapp und seinen Mitstreitern – rund 400 Mitgliedern des Fördervereins – wichtig. Zu ihrer Förderarbeit gehöre es auch, betont der Vorsitzende, das Gesundheitszentrum mit „sozialem und kulturellem Leben zu erfüllen“. Deshalb gestalte man vor Ort seit Jahren eine erfolgreiche Konzertreihe „Klangzeit“. Kunst und Kultur, meint der Arzt im Ruhestand, seien Faktoren, deren Wert man auch für die Patienten nicht unterschätzen dürfe.
Vor dem Hintergrund dieses Wirkens hat sich das ZAO im Gesundheitszentrum in medizinischer Hinsicht hervorragend entwickelt, wie sein Ärztlicher Leiter Frank Ludwig betont. In seinem OP-Zentrum finden jährlich rund 1600 ambulante Eingriffe statt, die sowohl von den Ärzten der Fachpraxen vor Ort wie auch von Kollegen des Klinikums Landkreis Tuttlingen vorgenommen werden. Das entspreche einer Steigerung der Fallzahlen 2024 gegenüber dem Vorjahr um rund ein Drittel. In der Zugehörigkeit zum Klinikum sieht Ludwig einen immensen Vorteil seines Zentrums für ambulantes Operieren. Damit sei im Falle von Komplikationen, die sich beim Operieren in seltenen Fällen einstellen können, ein klinisches „Sicherheitsnetz“ vorhanden, dessen Wert hoch einzuschätzen sei.